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Dr. med. Petra Lenzen, Allgemeinärztin, Akupunktur-Neuraltherapie, Aßlar

Zwei Artikel von  Dr. med Petra Lenzen, Aßlar erschienen im Gesundheitskompass Mittelhessen

Artikel Nr. 1 „Endlich mit dem Rauchen aufhören“

erschienen am 04.10.2015

 

Wollen Sie mit dem Rauchen aufhören? Dann haben Sie es vielleicht sogar schon mehrfach versucht. Möglicherweise haben Sie auch feststellen müssen, dass es schwierig ist, sich von dieser „Angewohnheit“ zu trennen. Rauchen ist eine Sucht und keine liebgewordene Gewohnheit. Inhaltsstoffe wie Nikotin machen schnell abhängig und die Zigarette ist oft ein festes Ritual im Tagesablauf.

Das macht es so schwer aufzuhören und jeder, der mit dem Rauchen aufhören will, muss für sich selbst den richtigen Weg finden. Zwischen wollen und können ist also bei der Raucherentwöhnung oft ein weiter Weg. Warum sich daher nicht bewährter und einfacher Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung bedienen?

Aufhören ja, aber wie?

Dies kann über Nikotinersatzpräparate, eine Verhaltenstherapie, aber auch durch die Behandlung der Entzugssymptome geschehen. Wichtig für die Motivation zum Aufhören ist auch ein schneller Erfolg mit wenigen Behandlungsschritten. Das Neversmoke-Konzept zur Raucherentwöhnung basiert auf diesen Aspekten und ist gleichzeitig sehr einfach in der Anwendung. Dies hat dazu geführt, dass wir es in den Behandlungskatalog unserer Arztpraxis aufgenommen haben.

Was steht hinter der Neversmoke Raucherentwöhnung?

Das Neversmoke Entwöhnungskonzept wurde durch erfahrene Therapeuten entwickelt und ist seit Jahren erfolgreich mit sehr hohen Erfolgsquoten. Der Neversmoke Partner unserer Praxis, Suchttherapeut Michael Roedel, befasst sich inzwischen seit zehn Jahren mit dieser Thematik. Die eigentliche Entwöhnungsbehandlung läuft in zwei Schritten ab. Beide Schritte erfolgen an einem Termin.

Schritt 1: Entwöhnungsvortrag:

An einem vereinbarten Behandlungstag sprechen wir gemeinsam mit den Neversmoke Therapeuten – alles ehemalige Raucher – in vertraulicher Atmosphäre über das Thema Rauchen und das Neversmoke System. Sie verstehen, welche Erfahrungen vor und nach dem Ausstieg gemacht werden. Sie werden beispielsweise zwischen Entzugserscheinungen und Gewohnheiten unterscheiden können. Sie lernen auch, worauf Sie nach der Behandlung achten sollten und welche Verhaltensmuster Ihnen helfen, einen Rückfall zu vermeiden. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Eine letzte Zigarette zum Ende Ihres Raucherlebens gehört zu diesem Termin.

Schritt 2: Ohrinjektion:

In diesem Teil der Behandlung erhalten Sie die auf Ihren persönlichen Nikotinkonsum abgestimmten Ohrinjektionen. Die hierbei verwendeten homöopathischen und naturheilkundlichen Wirkstoffe unterdrücken zuverlässig Rauchgelüste und Entzugserscheinungen wie Nervosität, Aggressivität u.a. In den meisten Fällen genügt nur eine Behandlung. Durch die beiden Schritte werden Raucher in die Lage versetzt, sich zukünftig ohne Einschränkungen gegen das Rauchen zu entscheiden, somit ein einfacher Start in ein rauchfreies Leben mit minimalem Rückfallrisiko und hoher Lebensqualität.

Kann es jeder schaffen?

Prinzipiell ja, denn Neversmoke ist eine sehr einfache Form der Raucherentwöhnung. Die meisten Raucher können mit nur einer Behandlung das Rauchen aufgeben. Ganz wichtig ist, dass begleitendes Wissen für jeden Aufhörwilligen vermittelt wird. Damit lernt man, die Vorgänge im Körper während der Entwöhnungsphase einzuschätzen und gegen die Macht der Gewohnheit anzugehen. Das nimmt auch die Angst vor Entzugserscheinungen und stimmt positiv für einen Ausstieg.

Unsere Arztpraxis verfügt inzwischen in der Region über eine mehrjährige und positive Erfahrung mit dem Neversmoke Raucherentwöhnungs-System. Interessierte können sich in der Praxis von Dr. Petra Lenzen, Hauptstraße 49, 35614 Aßlar, Telefon 06443-9955, anmelden und für einen Entwöhnungstermin anmelden. Der nächste Termin findet am 26.10.2015 um 18 Uhr in der Praxis statt.

 


Artikel Nr. 2 „Raucherentwöhnung – wenn der gute Vorsatz nicht ausreicht!“

erschienen am 04.10.2012

Seit mehr als acht Jahren befasst sich der Suchttherapeut Michael Roedel mit der Thematik Abhängigkeit. Gut zwei Jahre nach den ersten erfolgreichen Raucherentwöhnungen mit Neversmoke ist es Zeit für eine Betrachtung der Nikotinabhängigkeit und eine erste Beurteilung der Erfolge des Entwöhnungskonzeptes.

Kaum ein Raucher hat nicht versucht, das Rauchen dauerhaft aufzugeben und mehr oder weniger stark unter Entzugserscheinungen gelitten. Und wie bei allen stofflichen Suchtmitteln ist eine Abhängigkeit durch Kontrollverlust und Fehleinschätzung der eigenen Situation gekennzeichnet. Nur ganz wenige Menschen können kontrolliert rauchen. Roedels Partnerin ist ein solcher Mensch. Heute eine Zigarette und dann wochenlange Abstinenz. Sie gehört zu den ganz wenigen Menschen, die einen wirklich abhängigen Raucher verrückt macht. Es stellt sich immer wieder die Frage, warum kann sie es kontrollieren und ein wirklich abhängiger Mensch eben nicht. Genau das ist Abhängigkeit.

Die Fehleinschätzung zeigt sich oftmals darin, dass das menschliche Gehirn dem Raucher vorgaukelt, dass er weder abhängig ist, noch dass er Hilfe benötigt. Und fast jeder Raucher kennt einen Menschen, der trotz Zigaretten bei guter Gesundheit sehr alt geworden ist.

Ein wesentliches Hemmnis für einen neuerlichen Versuch, das Rauchen aufzugeben, ist in der Tatsache begründet, dass nahezu alle Raucher Angst vor erheblichen Entzugserscheinungen haben. Neversmoke nimmt den Rauchern diese Entzugserscheinungen zuverlässig oder mildert diese erheblich ab. Es muss also nicht mehr sein, dass sich alle Gedanken nur um die nächste Zigarette drehen, die eben nicht mehr geraucht werden soll. Neversmoke wird als Gesamtpaket von erfahrenen Therapeuten eingesetzt, wobei großer Wert darauf gelegt wird, dass alle Therapeuten eine bewältigte Erfahrung mit Nikotin gemacht haben. Sie alle haben also sprichwörtlich in der ersten Reihe gesessen und wissen, wovon sie reden.

In den meisten Fällen genügt nur eine Behandlung, bestehend aus einem theoretischen Teil und einer Injektionsbehandlung. Die Wissensvermittlung für beginnende Nichtraucher ist ein zuverlässiges Fundament für die erste Zeit ohne Nikotin. Hier erfährt der Teilnehmer auch, wo der Unterschied zwischen Entzugserscheinungen und sogenannten lieben Gewohnheiten liegt. Anschließend erhält der Teilnehmer einige Injektionen unter die Haut an den Ohren. Die Substanz, die verabreicht wird, mindert die Entzugserscheinungen oder schaltet diese sogar aus.

Ist erst einmal der Blick „geklärt“ und sind die ersten Tage überstanden, kann der „neue“ Nichtraucher seine Lebensgewohnheiten auf ein Leben ohne Abhängigkeit ausrichten. In nur wenigen Wochen wird der ehemalige Raucher einen Gewinn an Lebensqualität erfahren, der ihm als abhängiger Mensch verschlossen war.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Erfahrung der Therapeuten, die auf Verständnis für den Raucher und großem gegenseitigen Vertrauen basiert. Alles was die Teilnehmer erzählen, sei es vor der Gruppe oder später im persönlichen Gespräch, fällt unter die Schweigepflicht und verlässt nicht den Raum. Heute blickt Roedel mit Neversmoke auf eine Erfolgsquote von mehr als 85 Prozent zurück.

Auch die Zusammenarbeit mit Ärzten dokumentiert das Vertrauen in das eigene Konzept und das ganzheitliche Denken der ärztlichen Partner. Hier sind Ärzte wichtig, die sich als Partner verstehen und eine große regionale Präsenz haben. In anderen Fällen kooperiert Neversmoke mit Arbeitgebern, die erkannt haben, dass Personalgesundheit ein Teil der Wertschöpfung und ein wichtiger Vorteil im Wettbewerb mit anderen Unternehmen darstellen. Hier ist die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und der Fachkräftemangel ein wichtiger Ansatz.

Hier in der Region wird Neversmoke in unserer Praxis, Hauptstraße 49, in 35614 Aßlar repräsentiert. Interessierte können sich anmelden oder für einen der nächsten Entwöhnungstermine vormerken lassen. Der nächste Termin ist Montag, der 22. Oktober um 18 Uhr. Sie erreichen die Praxis telefonisch unter 06443-9955.

 

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